vier2und4zwanzig

meine stadt, mein bezirk, mein viertel, meine gegend, meine straße, mein zuhause, mein blog.

03 Juli 2007

Umzug! 24punkt.de wird erwachsen.

Endlich habe ich etwas gefunden, das es extrem einfach macht, einen mächtigen Webblog zu führen, ohne dabei auf individuelle Themes oder Plugins zu verzichten. Nach einem kurzen Upgrade meiner Domain war es jetzt Dank php und mysql endlich möglich Wordpress zu installieren. Und ich kann die "5-Minuten Installation" nur bestätigen. Ich konnte gleich loslegen und schon nach kurzer Zeit waren meine blogger.com Post´s alle importiert. Ein Tag gestöbert und schon hatte ich ein rattenscharfes Theme. Hiermit gebe ich nun meinen offiziellen Umzug meines Bloggings statt. Nur noch hier nach neuen Themen gucken: www.24punkt.de.

02 Juli 2007

Noch immer ohne Meisterbrief!

Als wäre es gestern gewesen. Ich hatte seinerzeit in der schönen Stadt Leer ein paar unschöne Graffitis von einem "Schmierenkünstler" entdeckt - Alle mit selber Aussage. "Sanitär Erwin Martens ohne Meisterbrief". Hier noch einmal der genaue Text: Link. Mehr als 1 1/2 Jahre und ich entdecke durch Zufall wieder diesen Text. Diesmal an ein "modernes" Gebilde auf einem Spielplatz gesprüht. Hier gleich mal die Position: Link . Wie viele dieser "Werbetafeln" gibt es noch? Gibt es Erwin wirklich? Nach recht kurzer Rechere (die ich auch schon vor Jahren machte...) stelle ich fest das es den Sanitärbetrieb wirklich gibt. Und zwar gar nicht in Leer, sondern in Moormerland. Mit etwas googlelei wird man Ihn ganz schnell finden - und bekommt bei einem Sanitärproblem ein günstiges Angebot... ist ja nur ein Gesellenlohn ;-)
Aber im Ernst. Wer auch immer diese Graffiti in Leer verteilt, dem sollte klar sein, das das nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun hat, sondern klare Diffamierung ist. Nur ist es damit nicht genug. Viel schlimmer als der Text ist auch die Beschmutzung von öffentlichen Eigentum. Ganz ehrlich - auf einem Kinderspielplatz interessiert sich keiner dafür und es sieht auch noch dämlich aus. Wenn irgendjemand also demnächst einen Maler oder Lackierer (mit oder ohne Meisterbrief) an öffentlichen Stellen mit einer Spraydose sieht, sollte vielleicht schon mal die Kamera rausholen.

28 Juni 2007

Der teuerste iPod ist der Günstigste

Ich habe aus reiner Langeweile den Produkten von Apple mal etwas auf den Preis geschaut und obwohl die iPod Familie nicht vergleichbar ist (wahrscheinlich aus gutem Grund), habe ich meinen Vergleich auf den Preis pro Gigabyte bezogen. Am Ende eine kleine Liste.
Das musste mal offenbart werden. Nach so viel Erkenntnis noch eine kurze Information: Seit dem 20. Oktober 2005 habe ich mit dem Rauchen aufgehört und bin immer noch standhaft. Das musste an dieser Stelle auch noch gesagt werden.



  • iPod shuffle (1GB) = 79,- € = 79,00 €/GB
  • iPod nano (2GB) = 149,- € = 74,50 €/GB
  • iPod nano (4GB) = 199,- € = 49,75 €/GB
  • iPod nano (8GB) = 249,- € = 31,13 €/GB
  • iPod (30GB) = 269,- € = 8,96 €/GB
  • iPod (80GB) = 369,- € = 4,61 €/GB

(die Preise kommen von der apple.de Seite)

22 März 2007

Ich habe eine NEUE!

Erhebend war das Gefühl nach der Installation meiner neuen Traumschrift. Die Meta. Der Name klingt ein wenig wie eine Ur-Oma aus Ostfriesland. Aber es war nicht der Name der mich an dieser Schrift interessierte. Es war die Klarheit verbunden mit dem Renaissance-Charakter der mich dazu brachte diese Schrift zu lieben. Fast wie die Futura die für mich ohne jede Frage und jeden Trend immer die Numéro Uno auf dem Schriftenmarkt bleibt.
Zurück zu meinem Neuerwerb. Ich ertappe mich ständig dabei, wie ich für jeden Text den ich schreibe die Meta nehme - nur um alle Buchstaben dieser Schrift in Perfektion zu sehen. Danke Spiekermann für diese schöne Schrift.

Ganz kurz noch das "leidige" Thema. Thema Nichtrauchen: Es sind jetzt schon 17 Monate vergangen, seit ich das letzte mal an einem Glimmstengel gezogen hab. Es ist wieder ruhiger geworden mit meinem Verlangen mir à Kippsche anzustegge. Es geht wieder besser. Wahrscheinlich liegt das auch an meinem vermehrten Passiv-Genuß. Zumindest soll Rauchen für mich weiterhin nur ein Thema hier im Blog bleiben.

02 März 2007

These boots are made for working

Wer den perfekten Schuh für lange Arbeitsstunden sucht und dabei ein Höchstmaß an Sicherheit nicht vermissen möchte, ist mit diesem Sicherheitsschuh bestens bedient. Unter dieser Adresse kann man sich den Schuh genau ansehen. Der Preis für den Schuh ist meiner Meinung nach gerechtfertigt, wobei ich die Schuhe geschenkt bekommen habe. Besten Dank da noch mal an den Spender!

Ganz kurzer Sprung: Thema Rauchen. Vorweg darf ich mich noch immer zur immer größer werdenen Gesellschaft der Nichtraucher zählen. Es häufen sich im Augenblick nur die Momente, an denen ich am liebsten jemanden die Fluppe aus der Hand reißen würde, um ein paar Züge geteerte Luft in meine Lungen zu pressen. Dann kommen verhäuft Gedanken im Sinne von: "...und wenn ich nur eine rauchen würde und gleich wieder aufhören würde..." Das ist im Moment Stand der Dinge. Fakt ist aber das ich bislang noch standhaft geblieben bin und auch bleiben möchte.

05 Januar 2007

Bald ist schon wieder Weihnachten

Das letzte Jahr ging überraschend ruhig zu Ende. Leicht hinübergleitend, mit einer Woche Urlaub vorweg, haben wir Silvester gefeiert und auf das neue Jahr angestoßen. Wie es die Tradition verlangt wieder mit der PS2 und dem sagenumwobenen Singstar. Wir haben sogar für eine neue Tradition gesorgt. Die Feuerzangenbowle war letztes Jahr auch Programm. Selbstverständlich lief dazu passend auch die DVD mit dem Heinzemann. Und so ruhig und gesellig das letzte Jahr vorüber ging, umso stressiger und arbeitsreicher ging es wieder los. Schon am Neujahrstag spürte ich jeden cm² meines Magens. Der Gedanke, es würde mich nur noch ein Tag von der Arbeit trennen, brachte meine Magensäure zum Kochen. Was ich zu dem Zeitpunkt schon wußte war, das die Arbeitswoche mit der jährlichen Inventur beginnt. Was ich nicht wußte war, das man für eine Inventur mehrere Tage braucht. Jetzt schon.

Leider blieb während der ganzen Arbeit das Private auf der Strecke. Sorry, mein Schatz und danke für dein Verständnis. Bei uns beiden geht es dieses Jahr richtig los. Wir stricken! Zwar keine Pullis aber gemeinsame Pläne. Wobei dabei niemand was fallen läßt (... 2 links, 2 rechts,...) Diesen Winter können wir nämlich auf jeden Fall auf den schön gestrickten Norweger verzichten. Wir werden auch so warm genug. Ich sag nur, Möbel schleppen. Welche gemeinsame Adresse wir demnächst auf den IKEA Newsletter schreiben, verraten wir unseren Freunden gern auf Anfrage. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. Das heisst jetzt komm ich noch seltener dazu mein Tagebuch zu schreiben.

Wie immer allerdings noch zum Thema Rauchen, bzw. Nichtrauchen. Selbst die unerschütterlichen Rauchwolken an Silvester und die Tatsache das ich den ganzen Böllerkram mit einem "Brennstäbchen" anmachen musste, haben es nicht geschafft micht wieder zur Kippe greifen zu lassen. Ich weiß nicht genau wie lang, aber es ist jetzt weit über ein Jahr her das ich tapfer den Glimmstengel zur Seite warf und ihn auch da gelassen hab. Ich weiß, Eigenlob stinkt... aber jedenfalls nicht nach Tabak!

Wünsche allen ein frohes neues Jahr und viel Spaß beim Lesen meines Blogs.

P.S. Zur Überschrift kann ich nur sagen: Mir ist nichts anderes eingefallen.

20 November 2006

Wir feiern mit!

Endlich nach langem Suchen habe ich unsere Namen in der Dankesliste von Firefox 2.0 gefunden. Unter http://worldfirefoxday.com/ gibt es so eine Art Dankesportal auf der die Namen zu finden sind die Firefox 2.0 unterstüzt haben. Und wer war wohl dabei? Na... Captainhagbard und Zugga... Vielen Dank Firefox, für diese Ehrung. Apropo feiern. Letzte Woche wurde kräftig gefeiert. Im Jugendhaus Großwolde haben mein Schatz und ich unsere Verlobung gefeiert. Es war eine richtig coole Fete. Vielen Dank an alle für Ihre super Partylaune und auch für die tollen Geschenke. Ab heute kann ich im Übrigen auch Buch über das Rauchverlangen meines Schätzchens führen. Ich bin weiterhin noch abstinent was das Rauchen angeht. Mein Schatz probiert jetzt mir nachzueifern. Ich wünsch dir viel, viel Glück mein Schatz...

02 Oktober 2006

Paris - Verliebt, verlobt, ...

Wären wir beide bereits verheiratet, hätte es noch vorm Abflug eine richtige Ehekrise gegeben. Meine gute Vorplanung des Wochenendtripps endete beim Check-in Schalter in Bremen. Wir waren überpünklich und die Ersten in der Schlange. Als ich meine Brieftasche nach meinem Personalausweis durchsuchte ging es los. Upps... den muss ich wohl unterm Scanner vergessen haben, da ich den Ausweis sicherheitshalber kopieren wollte, falls einem dieser in Paris geklaut wird. Es blieb mir nichts anderes als meinem Schatz diesen Foúpa (Nach der neuen Rechtschreibung ist ja scheinbar jede Schreibweise richtig...) zu beichten. Und dann waren wir auch schon dran. Die Farbe war vollkommen aus dem Gesicht meiner Freundin verschwunden. Meine Knie waren aber auch dem Gummizustand sehr nah. Routiniertes Handeln des Schalterbeamten ließ mich aber die Hoffnung nicht verlieren. Zusammen mit meinem Vater als Legitimation ging ich zum Bundesgrenzschutz oder jetzt ja neu, zur Bundespolizei. Ich konnte denen nämlich nicht einmal einen Führerschein vorlegen, da ich den wohlweislich Zuhause gelassen hatte. Wegen der hohen Diebstahlgefahr, ... ja nee, iss klar. Mir blieb nur ein 2 Jahre alter Blutspendeausweis, den ich den Beamten vorlegen konnte. Irgendwie klappte dann doch alles sehr gut und ich hatte genug Zeit meine Freundin zu beruhigen. In Paris gelandet überraschte uns das nächste Problem. Wir waren an einem anderen Gate wie unser Gepäck, oder andersrum. Wieder konnte ich den Puls meiner Liebsten förmlich sehen. Trotz allen Ärgers machten wir uns Abends, nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, doch noch auf den Weg in die Cité.
Ziel: Moulin Rouge. Stolze 15,20€ kann man da für einen halben Liter Amstel und einen halben Liter Heinecken bezahlen... Sollte man sich merken. Wann bekommt man sonst so günstig zwei holländische Bierchen.
Der nächste Tag begann relaxter. Ein ausgedehntes Frühstück sollte unser Auftakt sein. Gestärkt und voller guter Laune machten wir uns auf den Weg nach Paris. Erklärtes Ziel: Le Tour ´Eiffel - Der Eiffelturm. Erklärter Hintergedanke: Da wollte ich meinem Schatz einen Heiratsantrag machen. Ohne große Umschweife, am 30.09.2006 gegen halb 5 pm habe ich Ihr dann meine Liebe gestanden und Sie darum gebeten meine Frau zu werden. Ihre Antwort war -JA-.
Wir haben dann noch einiges von Paris gesehen, den Louvre, Notre Dame und auf dem Montmartre die Basilique de Sacre Cour. Gesehen habe ich zwar alles, aber wahrgenommen habe ich ab halb 5 pm eigentlich nichts mehr.

An dieser Stelle noch einmal kurz zu meinem, bereits seit langem vergangenen Geburtstag. Mein 30. Geburtstag war einsame Spitze. Genau wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Danke an alle Beteiligten. Aber auch vielen Dank an alle, die an mich gedacht haben.

15 August 2006

Original smoke. Est. 1871. - stopped in 2005.

Seit ca. genau 300 Tagen rauche ich nun nicht mehr. Abgesehen von den unendlichen gesundheitlichen Vorteilen die ich seit dem genieße, kam heute unerwartet eine kleine Belohnung dafür, das ich mich so schön enthaltsam zeige. Ich würde sagen, schon allein deswegen hat es sich gelohnt. Wer wissen möchte was das für eine "Kleinigkeit" war kann mir einfach schreiben und ich beantworte dann alles. Ansonsten versuch ich tapfer zu bleiben und auch weitere Jubiläen hier zu verzeichnen.

27 Juli 2006

Tupperware - und alles gelingt!

Na, da wird einem Warm ums Herz. Von der Schwiegermama eingeladen zum Tupperabend, wie es hierzulande heißt, machte ich mich gestern schon zeitig auf den Weg voller Erwartung welche Polyethylen-Verkaufsschlager mich heute erwarten würden. Leider war die Erwartung zu groß und ich konnte am Ende des Abends nur zögerlich Beifall klatschen. Schade. Es lag aber, nochmal zur Untermauerung, nicht an der Gastgeberin. Petra, Du warst super!
Das hat einzig die Beraterin verbockt... Vielleicht sieht man mich ja auf dem Foto, ganz klein hinten links im Bild. Schöne Partys noch. Der Olli. Wer interesse an einer Gruppenbildung zum Thema "Waschen mit OMO - Risiko oder nicht?" hat sollte sich dringend bei mir melden, da nur noch wenige Plätze frei sind. Also Leute, zack zack, sonst ist es zu spät! Ich habs euch ja gesagt.

20 Juli 2006

Hören und Träumen

Deutsche Bahn Durchsage kurz vor Leer

Hoffe das mit dem Link klappt... Rechte Taste und Ziel sichern unter... wählen dann kann man sich die Datei auch getrost runterladen. Solche Momente schreibt nur das wahre Leben. Schönen Dank an diese erstklassige Bahnmitarbeiterin oder auch Zugbegleiterin. Auf jeden Fall gabs Applaus und wir haben dank ihr bestimmt noch einige Zeit was zu erzählen. Vielen Dank.

17 Juli 2006

These boots are made for walking...

These boots are made for walking, and that's just what they'll do, one of these days these boots are gonna walk all over you.

For insider with no comment...

Ferner zu erwähnen gäbe es das momentane Rauchverhalten. Bin grad kurz am Überschlagen... Fast 9 Monate sind es her als ich die letzte Zigarette im hellen Vollmondlicht geraucht habe. Noch immer ein wenig stolz über diesen Zustand aber oft auch gar nicht daran denkend mach ich einfach weiter mit "nicht-rauchen".

16 Juli 2006

Vor genau 8 Monaten...

Hier müsste eine herzerweichende Geschichte stehen. Weil mein "Herz" das bestimmt nicht möchte und ich somit die Privatssphäre etwas schützen möchte wird die gesamte Geschichte "nur" im nächsten Emsblick-Kurier abgedruckt. Auf Wunsch werden Exemplare zugesand. Einfach Mail an Olli... und alles wird gut.

15 April 2006

Schöne Grüße

Mitten im Reisefieber und in Gedanken schon mehr im Flieger als zu Haus schreib ich hier kurz schon mal ein paar Grüße auf an alle die sich angesprochen fühlen. Also, wir sind noch nicht da, aber schon mal vorab, das Wetter wird Spitze sein, es wird verhältnismäßig wenig Erdbeben geben und ansonsten werden wir auch keine Ostereier mit in die Türkei nehmen, weil ich meine das wir das Geschenk der Türkei, die Vogelgrippe, auch für uns behalten sollten... Geschenke verschenkt man nicht weiter. Noch kurz zur Rauchsituation... Seit den ersten Post´s hier im Blog bin ich noch immer tapfer Nichtraucher. Applaus empfange ich unter der Mailadresse info@24punkt.de. Jetzt wünsch ich allen ein frohes Osterfest und mir und meiner Jule einen tollen Urlaub. Tschüß.

08 März 2006

Net ma lang!

Und et kütt losjange... Die "Arbeit" am Design von www.24punkt.de laufen auf Hochtouren. Eventuelle Anregungen nehm ich auch vorab schon gern an. Auf jeden Fall ein schnuckeliges Projekt an dem von meiner Seite aus viel "Herzblut" dran hängt. Darum zerfezt mich nicht schon nach dem ersten Upload in der Luft... Wartet bis zum zweiten... Das wollt ich nur gesagt haben.

01 Januar 2006

Alles andere sind nur Computer!

Das sagt ja wohl alles... Wollt das noch loswerden. Hab ich bei meinem Googlemail-Account in den Einstellungen entdeckt. Ich bin da ja auch für eine strenge Definitionstrennung. Ein Mac ist nicht einfach nur ein Computer. Und die anderen kann man ruhig unter dem Begriff Computer zusammenfassen. Mit diesen poetischen Worten sag ich gut Nacht für heute.

Das fängt ja(hr) gut an

So wurde es doch noch gegen Ende ´05 ein wenig stressig. Neue Arbeit und auch natürlich gleich viel zu tun. Völlig untypisch für mich hatte ich einen Großteil aller Weihnachtsgeschenke schon gegen Dezemberanfang zusammen. Bis auf das Geschenk für eine ganz besondere Person, für die mir lange nichts und dann viel zu viel einfiehl. Ich entschied mich dann für den "goldenen" Mittelweg und verbrachte somit die Zeit im Dezember, in der ich nicht Weihnachtsgeschenke kaufte, mit arbeiten. Und irgendwie war dann doch hier und da ein wenig Besinnung zu spüren. Sogar bei mir. Das sind dann die Momente, an denen man von seinem eigenen Schnarchen aufgeweckt wird.
Heute sind dann noch die Nachwirkungen von Silvester zu spüren. Der Kehlkopf und die Stimmbänder sind gereizt wie bei einem Kasernenfeldwebel während der Musterung. Es wurde nämlich die PS2 mit dem göttlichen "Singstar" ausgepackt und auch gleich die ganze Nacht durchgesungen. Es ist der Wirkung vom Alkohol zu verdanken, das dann auch alle mitgesungen haben. Erfahrungen haben gezeigt das die ersten 2 oder 3 Lieder immer peinlich sind und das Gelächter groß. Später ist das Gelächter nicht mehr so groß aber dafür die Lacher immer peinlicher. Wie dem auch sei, der Schädel der Schlammbohle wirkte bis heut nachmittag um 3 Uhr.
Den typischen guten Vorsatz mit dem Rauchen aufzuhören, den ich mir eigentlich noch nie gemacht hab, brauch ich mir auch immer noch nicht machen. Zu meiner eigenen Überraschung bin ich auch im neuen Jahr noch Nichtraucher. Manchmal, wenn ich an meiner Abstinenz zweifel und ich einen schwachen Moment habe, greif ich zum Taschenrechner und überschlage, wie viel ich bereits gespart hab. Dann geht´s wieder. Dann fällt mir ein, das ich das Geld ja schon für andere Sachen ausgegeben hab und da wirds dann schwierig. Aber diese "Achterbahnfahrt" nehm ich gerne dafür in Kauf, wenn ich merke das ich, im Falle eines Ausfalls vom Fahrstuhl, von ein paar Stufen nicht gleich einen Kreislaufkollaps bekomme.

18 Dezember 2005

Gebet an den Planet!

Nun ist es nicht mehr zu verleugnen... Meine jahrelange Internetpräsenz ist ins Nirvana verschwunden. Der Vertrag ist gekündigt. Ursprünglich gedacht als Plattform für Mediengestalter und solche die es werden wollen, habe ich jetzt nach ca. 4 Jahren den Betrieb dieser Seite eingestellt. Ich finds zum einen schade, zum anderen ist es aber auch ein Neuanfang. Die Frage die sich stellt: "Wie geht es weiter?", kann ich so beantworten, dass es auch weiterhin eine Seite von mir geben wird. Ein anderer Name ist auch schon gefunden. Er ähnelt sehr dem Namen dieses Blogs. Unter www.24punkt.de wird es vorerst nur mal so ne Visitenkarte von mir geben, die Seite soll aber für die Zukunft zum einen mein Onlineportfolio repräsentieren, zum anderen als Austauschplattform für Typointeressierte aus der Region dienen. Auch soll dieser Blog auf dieser Seite integriert werden. Da ich auf meiner Tastatur den Knopf #fertig# noch nicht gefunden habe, kann das alles aber noch n´Moment dauern.
Somit hoffe ich auf eure Geduld und eure Klicks bei Fertigstellung. Vor der Medienplanetseite möchte ich hier noch einmal speziell vor warnen. Es öffnet sich beim klicken der Seite ein Download-Fenster. Irgendwas mit "Weihnach*.exe" soll man dann runterladen. Ich rate allen davon ab. Das ist auch kein Scherz oder Gag von mir.
Ich möchte an dieser Stelle wirklich an alle die ich gern hab und die mich auch gern haben, einen Weihnachtsgruß loswerden. Der Rest kann mich gern haben. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und n´guten Rutsch.

Post Scriptum: Es wird noch immer nicht geraucht! Wenn das so weiter geht, seh ich mit Sylvester schwarz. Wie soll man denn die ganzen Knaller anzünden, ohne ´ne "Fat-Lady"?

17 November 2005

Den Mond angebellt...

Abwechselnd stand ich mal auf dem rechten, mal auf dem linken Bein. Mein Blick aus dem Dachfenster schweifte durch die Nacht. Groß stand der Mond am Himmel. Vollmond. Leichter Nebel zog über die einsame Landstraße. Alle Nachbarhäuser waren schon dunkel. Ich hatte keine Ahnung wie spät es war. Ich fing an zu träumen. Langsam fing mein Blick an zu verschwimmen. Ich versuchte meinen Blick wieder zu schärfen indem ich etwas zur Seite blickte. Auf das Dachfenster. In dem Moment huschte es in meinem Augenwinkel. Voll konzentriert und mit angestrengten Augen suchte ich den Himmel ab. Tatsächlich, eine Sternschnuppe, oder was auch immer. Ich hatte noch nie eine gesehen. Ich zögerte nicht lange und hab mir auch was gewünscht. Glücklich darüber das ich endlich eine gesehen hatte, wollte ich auch nicht das mein Wunsch zu groß ausfiel und er deswegen vielleicht nicht erfüllt werden kann. Ich blieb bescheiden. Mein Blick senkte sich zurück in das Zimmer. Ich sah auf der Fensterbank des Dachfensters einen Marienkäfer stehen. Porzellan, groß, wahrscheinlich Handarbeit. Hübsch bemalt. Ich suchte beiläufig die Fensterbank mit meinen Blicken weiter ab. Ich sah noch ein kleines Plastikschwein. Mein Gesicht formte ein leichtes Grinsen. Wieder blickte ich nach draußen. Mein Gedanke war, wenn ich jetzt einen Schornsteinfeger auf dem Dach des Nachbarn sehen würde, wüßte ich, das das hier nicht real wäre. Ich habe keinen gesehen, blickte noch mal zum großen Vollmond und aus dem Grinsen wurde ein zufriedenes Lächeln.

13 November 2005

Bloodhound Gang

Der absolute "Hit of the Week" von mir ist im Augenblick der Song "Foxtrot Uniform Charlie Kilo" von der Bloodhound Gang. Vielleicht möchte ich nur als Denkanstoß auf die Internetseite http://de.wiki... hinweisen. Vielleicht hat der Titel meines momentanen Lieblingsliedes ja was mit dem Nato Alphabet zu tun? Wenn das so wäre, was würde dann bei dem Lied wohl buchstabiert? Nochmal zur Verdeutlichung: [F]oxtrot [U]niform [C]harlie [K]ilo
Wenn es interessiert... Ich höre dies Lied ohne den zusätzlichen Konsum von Nikotin. Genau wie alle anderen Lieder... Soll heißen das ich noch immer "clean" bin.
Sierra | Tango | Alpha | Yankee | Tango | Uniform | November | Echo | Delta

06 November 2005

Kennt Ihr Horst?

Gestern, es war schon recht spät, rief mich ein Kollege an. Es war Horst (Name geändert, obwohl er sich gern zu diesem macht) und er wollte vorbeikommen um irgendwas zu bequatschen. An seiner Tonlage konnte ich erkennen das es etwas dringender war bzw. Irgendwas mit ´ner Frau zu tun hatte. Ok. Ich hatte gestern nichts vor und somit sagte ich er solle vorbeikommen. Zu Horst gibt es soviel zu sagen, das er von einer Tragödie in die nächste fällt. Irgendwie dabei aber immer noch gut drauf ist. Ein typischer Männerabend mit Geschichten aus dem Leben begann. Nach ein paar Stunden fing Horst dann an aus dem Nähkästchen zu plaudern. Eine neue Flamme war Teil seiner Tagträume. Er kennt sie jetzt schon seit dem Gallimarkt und hat sie letzte Woche persönlich getroffen. Eine Verabredung wie man sie sich nur wünschen konnte. Zusammen mit dem Reinigungspersonal haben sie irgendwann das Bistro verlassen, was ja auch dafür spricht, das irgendwo beiderseitig auch Sympathie vorhanden war. Noch am selben Wochenende rief Horst die Frau, die ihm scheinbar den Verstand genommen hatte, an um ein neues Treffen zu vereinbaren. Horst´s Augen glänzten als er mir das alles erzählte. Er machte eine Pause und steckte sich eine Zigarette an, ließ sich in den Sessel zurücksinken und genoss die scheinbare Ruhe. Ich machte das Fenster auf und war froh das es draußen noch nicht frierte. Selten hatte ich Horst so erlebt. Wenn ich diesen Zustand beschreiben müsste... Ich wüsste es nicht. Wie das halt so aussieht, wenn jemand über beide Ohren verliebt ist. Alles kunterbunt und supertoll. Egal ob das die Milch im Kaffee war oder die Mücken, die vermehrt durch das offene Fenster hineinstürmten. Alles war toll. Ich war aber auch irgendwie gespannt wie es weiter geht mit seiner Geschichte. Nach der Zigarette ging es dann auch weiter mit seinen Ausführungen. Es gab dann wohl die Woche drauf ein zweites Treffen im gleichen Bistro. Nur das dieses diesmal wohl nicht so lange gedauert hat. Seine Flamme musste am nächsten Tag früh hoch. Aber auch bei diesem Treffen, so sagte er, wäre alles so romantisch gewesen. Ich fing langsam schon an, Horst etwas zu beneiden. Sagen wir mal so, seine Ausführungen waren sehr plastisch. Zwischendurch musste ich mich dagegen wehren in den Arm genommen zu werden. Tja, Männer unter sich. Es dauerte wohl keine zwei Tage und die Sehnsucht wurde zu groß und Horst stellte wieder Kontakt her. Diesmal per Telefon und nicht per sms. Wie Horst so am erzählen war, konnte ich die prickelnde Stimmung fast selbst spüren. Es war wohl so, meinte er, das beide irgendwie das Bedürfnis hatten sich an dem Tag noch zu treffen. Es war an dem Tag schon spät, aber wie das so ist war die Uhrzeit egal. Horst machte sich auf den Weg und es wurde sich auf fast halber Strecke getroffen. Wieder ein Abend voller unterdrückter Gefühlsexplosionen. Ich erkannte jetzt das Dilemma. Er war auch sehr schüchtern. Ich bin jetzt bestimmt nicht der Typ der sehr viel anders ist, aber so eine lange Leitung war schon etwas nervig. Auch für mich als Zuhörer. Man erwartet ja auch irgendwie in diesem Handlungsstrang gewisse Höhepunkte. Es klingelte an der Tür. Das musste der Pizzamann sein. Wie immer Hawaii für mich und für Horst eine ganz seltsame Mischung zwischen vier Jahreszeiten und Spinat - Tonno. Den Gedanken beim Anblick seiner Pizza dachte ich nur, das es sich so oder so ähnlich auch bei Schwangeren verhalten muss. In diesem Fall klang Gewürzgurke mit Nutella noch etwas harmloser. Es schmeckte aber uns beiden. Ich ging nochmal Bier holen. Horst rauchte währenddessen eine. Mit ein paar Flaschen Bier in der Hand kam ich auf dem Rückweg glaube ich in ein schlechtwetter Gebiet. Es war aber Horst der aus lauter Nervosität sich die eine mit der anderen ansteckte. Das bedeutete das ich jetzt die Blumen von der Fensterbank räumen konnte um das Fenster komplett zu öffnen und einen Druckausgleich zu provozieren. Der Nebel löste sich langsam auf, ich machte das Fenster zu und als die Temperatur langsam wieder die 10° Marke erreichte, führten wir den „gemütlichen“ Abend weiter. Gespannt auf das was da noch kommen könnte, lauschte ich seinen weiteren Ausführungen. Es lief danach wohl so ab, das nach diesem spontanen, letzten Treffen ein nächstes zum Kino gucken und dann noch ein weiteres zum Disco Besuch verabredet wurde. Ich konnte sehen wie die verliebte Stimmung aus Horst seinem Gesicht verschwand. Es muss sich wohl so zugetragen haben das die beiden einen guten Film im Kino gesehen haben, spannend halt. Alles war wie aus dem Lehrbuch, wenn es für so was ein Lehrbuch gibt. Nach dem Kino ein gemütliches Pub gefunden und da auch wiedermal mit dem Personal den Laden verlassen. Nur diesmal hat Horst seinen Gefühlen Luft verschafft. Ok. Auch erst nach Stunden des verkrampften Entspannens. Ich genoss seine Beschreibungen, wie gut er sich in ihrer Nähe fühlte, einfach, wie verliebt er war. Ich war fast ein wenig neidisch. Aber um mich ging es nicht. Horst hatte was auf dem Herzen und ich war mittlerweile so betrunken das ich sogar ohne meine gemeinen Kommentare zuhören konnte. Wer mich kennt, weiß was ich meine. Es sprudelte aus Horst jetzt nur so heraus. Die Situation konnte er gut beschreiben, so gut das ich fast selbst einen Kloß im Hals stecken hatte. Und der wurde nicht kleiner. Es war wohl so das Horst sich ab einem gewissen Zeitpunkt gesagt hat, das er dieser Frau, die jetzt schon so lange die Kneipe mit ihm allein teilte, auf jedem Fall sagen wollte was er für sie empfindet. Und so war es dann auch. Frodo zog aus um den Ring der Ringe im Schicksalsberg zu versenken. Nur diese Geschichte hat ein Happy End! Unwahrscheinlich gerührt von seinen Ausführungen war seine Begleitung, aber es kamen prompt Erklärungen zurück, die Horst so gar nicht mehr wiedergeben konnte. Er meinte nur, das sie etwas mehr Zeit braucht als 2 Wochen um sich zu verlieben. Schluck! Ich versuchte irgendwo noch einen Plot zu erkennen, da Horst auch vom Hundertstel ins Tausendstel kam. Wie Männer dann in so einer Situation sind, wird sich nicht in den Arm genommen, sondern noch mal geprostet, Horst rauchte noch eine und ich versuchte mein Gähnen zu unterdrücken. Natürlich machte ich mir schon meine Gedanken. Gedanken mit Inhalten wie, wie lange man braucht um sich zu verlieben, ob das sofort geschieht oder ob sich so was entwickelt. Wenn man jetzt zwei hat die man einfach zusammenstecken würde und zum Beispiel verheiraten würde. Die beiden könnte sich vielleicht gar nicht ausstehen. Aber bestimmt nach zehn oder zwanzig Ehejahren würden beide sagen, das sie verliebt sind. Aber schön ist das nicht, find ich. Was ist aus der „Liebe auf den ersten Blick“ geworden? Vielleicht ist es ja auch so, das eine Frau, die im Hinterkopf vielleicht noch ihren Fortpflanzungstrieb hat, irgendwie vorgeht wie bei „Deutschland sucht den Superstar“. Es wird gemustert. Wäre er auch der richtige für meine Kinder? Wäre er der, mit dem ich nachher die Hauskrankenpflege erwarten möchte? Möchte ich mit ihm alt werden? So was halt! Horst war noch immer mit seinen Zigaretten beschäftigt. Aber seine Zigaretten verpufften nicht nutzlos in Rauch. Nein. Jede hatte sozusagen noch die Aufgabe die Nächste anzuzünden. Er war schon wirklich fertig. Hielt sich aber noch sehr gut. Eines fehlte ja noch. Der Tag in der Disco. Ich vermutete die Position von Horst nur noch anhand seiner Stimme. Sehen konnte ich ihn nicht mehr. Noch immer Fertig von dem Ergebnis des Kinoabends war am nächsten Tag ein Discoabend angesagt. Weitsichtig hatte Horst schon früh gesagt das ihm das Tanzen nicht so liegen würde. Er wäre mehr so der Tänzer für sich allein. Genau wie die Popstars die nie entdeckt werden, weil sie sich nur trauen unter der Dusche zu singen. Was hätten wir für eine Musikvielfalt wenn alle „Dusch-stars“ in den Charts wären. Sie fuhren an diesem Abend gemeinsam zu einer guten Freundin von der Frau, die ihm sein Herz gestohlen hatte. Der Weg dahin war begleitet von solch einer schrecklichen Distanz, erzählte Horst. Ich bekam durch die Erzählung von Horst fast schon wieder einen Kloß im Hals. Es lag laut Horst daran, das sie ihm am Abend vorher gesagt hatte, sie bräuchte Zeit um sich in jemand zu verlieben. Es waren einige Kilometer zu fahren, von denen die meisten durch Schweigen begleitet wurden. Horst hoffte zu diesem Zeitpunkt noch auf irgendein Zeichen das ihn in seinem Handeln bestärken würde, aber Nix. Endlich, nach langer redloser Fahrt angekommen, ging es an das Warm up. Stimmung wurde erzeugt. Verschiedene Mittel kamen zum Einsatz. Eins der gewichtigsten war die PSII mit dem Singstar. Horst sah seine Felle davonschwimmen. Gerade er, der zwar der Typ war der allein tanzte, aber sich nicht einmal gern allein singen hört, sollte gleich Charthits ins Mikro trällern. Ein letzter Blick verriet ihm das es wohl so schnell kein Entrinnen gäbe. Für eine plötzliche Migräne war es zu spät und die Magenkrämpfe, die er tatsächlich hatte, würde man ihm auch nicht abnehmen. Mitgehangen, mitgefangen. Zumindest war er nicht der erste. Durch die Einfachheit des Singstar-Prinzips und des guten Ergebnis des Ersten Sängers angesteckt, legte Horst jetzt los. Nichts geringeres als der Punk-Klassiker von „The Clash“ musste es sein und Horst Gedankenwelt beschränkte sich beim Singen auf den Sinn des Textes: „Sould I stay, or should I go?“ Er blieb und es ging nach weiteren peinlichen Nummern endlich in die Disco. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, als ich mir vorstellte wie Horst da mit 2 hübschen Frauen auf dem Sofa saß und von Cat Stevens das „Father and Son“ mit nur einer Tonlage gesungen hatte. In der Disco war es ähnlich einer Achterbahnfahrt. Mal konnte man Horst wohl die schlechte Laune ansehen, mal konnte er sie gekonnt unterdrücken, mal war er wirklich gut drauf. Gegen Ende des Abends mehrten sich die Augenblicke an denen er gut drauf war. Vergessen war sein Singstar Auftritt. Es wurde halt noch richtig Party gemacht und auf Bitten der Beiden Schönen an seiner Seite wurde der Abend dann auch irgendwann beendet, Horst brachte eine nach der anderen nach Haus, wobei die lange Fahrt zurück noch ruhiger zuging als die Hinfahrt. Wieder angekommen, Gute Nacht, Schlaf gut, Wir melden uns. Jetzt konnte ich Horst verstehen, warum er umbedingt jemanden brauchte um zu reden. Um seinen Gefühlen Luft zu verschaffen. Pfummp! Ein letztes Bier für diesen Abend. Vielleicht versteht man jetzt auch warum ich gerade den Namen „Horst“ als Synonym für meinen Kollegen genommen hab. Für gute Tipps à la „Dr-Love“ war es schon zu spät. Ich war nicht mehr in der Lage gute Tipps zu geben, wobei ich mir sowieso nicht sicher bin, ob ich nüchtern gute Tipps gegeben hätte. Horst rauchte noch seine Zigarette auf und machte sich dann auch auf den Weg. Es war nicht notwendig das ich ihm irgendwo Ratschläge gab. Es war einfach nur gut das ich ihm zugehört hab. Ich sagte zu Horst, machs gut und wart einfach mal ab. Mit diesen Worten und einer spannenden Geschichte ging ich ins Bett und war froh das irgendwann auch das Schaukeln aufhörte. Gute Nacht und einen schönen Sonntag.

05 November 2005

In kleinen Schritten zur guten Allgemeinbildung

Vielleicht einigen bekannt geht es um die Legende bzw. den Mythos "Phoenix". Rein optisch, laut den Legenden, ungefähr so groß wie ein Adler, trägt auf dem Kopf eine Krone ähnlich die eines Pfaus und hat einen faltigen Schlund. Am Hals ist er goldig, am Hinterleib purpurrot gefärbt. Sein Schweif ist wachsgelb mit untermischten, schillernden, rosenroten Federn. Also recht nett anzusehen, glaub ich. Wenn dieser Vogel in die Jahre kommt und den Sinn des Lebens nach ca. 300 bis 500 Jahren nicht gefunden hat bzw. für sich behalten will, beginnt das Ritual, für das der Phoenix berühmt ist. Läuft ungefähr so ab das er sich dann einen schönen Baum im Osten des Landes sucht, auf einem der höchsten Berge, mit einer Quelle in der Nähe. Auf dem Baum baut er sein Nest aus Weihrauch, Myrrhe, Zimt und anderen Gewürzen und Kräutern. Ist das Nest fertig und die Sonne strahlt so richtig schön auf die Gegend, fängt der Phoenix an mit seinen Flügeln so lange zu schlagen bis das Nest Feuer fängt. Genau in dem Moment setzt er sich in das brennende Nest. Mythos hin und her, laut Physik muss das pussierliche Tierchen natürlich verbrennen. Was er dann auch macht. Interessant ist nur das nach einigen Tagen in dem Aschehaufen ein kleiner Wurm liegt, der witziger Weise dann auch noch Flügel bekommt. Aus diesem Wurm entsteht ein neuer Phoenix. Das ist der sogenannte "Phoenix aus der Asche". Diese Phrase liest man fast täglich in irgendwelchen Zeitungen oder hört sie von irgendwelchen, einfallsreichen Moderatoren, meist im Zusammenhang mit irgendwelchen, schon längst vergessenen Fußballvereinen, Politikern, Managern, Konzernen, Popsternchen, Bigbrother Bewohnern, Viva Moderatoren, ...
Kann man natürlich beliebig weit fortführen die Liste.

Noch kurz zum Thema Nichtrauchen: Über 2 Wochen enthalte ich mich jetzt schon dem Frönen von Nikotin. Ich hätte immer gedacht das ich so eine Zeit ohne Rauchen nur in einem künstlichem Koma überstehen könnte, oder in einer Plastikblase. Tja, es geht aber. Das sag ich jetzt, um denen, die just mit ner Kippsche vorm Rechner sitzen, etwas Mut zu machen. Jetzt werden die Raucher vielleicht denken, was sich dieser Typ einbildet, nur wegen 2 Wochen Abstinenz, gleich als David Carradine übers Land zu ziehen um seine Botschaften zu verbreiten. Ok. Dann laß ich es.

29 Oktober 2005

Die eine, die eine oder keine.

Entgegen der eventuell vermuteten Folgeartikel übers Nichtrauchen schreib ich heut nur kurz etwas über die Band die allein schon durch Klingeltonwerbung irgendwie den ganzen Tag zu hören ist. Es geht um "Die Firma", speziell um das Lied "Die Eine 2005". Ich hab irgendwo die Charts gesehen und den Titel des Lieds gesehen und dachte nur, hmmm "DIE EINE" aber 2005? Was ist denn aus der Einen von 2004 oder das Jahr davor geworden? Würde mich persönlich auch interessieren. Hab auch gleich angefangen zu recherieren. Unter dem bekannten Gesamtlexikon der Musik in deutscher Sprache laut.de konnte ich etwas über die Firma in Erfahrung bringen. Nur nichts über die Eine. Es gab aber tatsächlich schon mal Eine. Und zwar irgendwie so um 1997 rum. Das Lied muss auf dem Album " Spiel des Lebens/Spiel des Todes" enthalten sein. Da natürlich nicht unter dem Titel "Die Eine 2005", aber auch nicht unter dem Titel "Die Eine 1997", nein sondern ganz simpel unter dem einleuchtenen Titel "Die Eine". Ich bin ja mal gespannt wann es wieder ein Update geben wird. Damals gab es beim Microsoft Office Packet auch einen Versionssprung von 97 auf 2000. Oder von Windows 95 auf 98. Auch nicht direkt nachvollziehbar. Apropo Softwareversionen. Die Welle der 2-Buchstaben-Versionen scheint abzuebben. Macromedia trennt sich von mx, Microsoft demnächst von xp, usw. Ich frage mich wann Adobe sich vom cs verabschiedet? Irgendwie ist der Buchstabentrend ganz an Quark vorbeigerauscht. Aktuell in der Version 6.5 mit ihrem Flaggschiff bin ich gespannt ob die nächste Version 7.0 heißen wird oder vielleicht Quark nE für "new Economy" im ironischen Sinne. Die Preise steigen ja auch von Version zu Version. Zurück zu den Leuten in der Firma die auch noch "Die Firma" heißen. Im Refrain des Lieds heißt es: " für keine Frau ging ich lieber in den Bau und keiner anderen Frau trau ich mehr über den Weg..." Ich weiß ja nicht was die beiden für eine Beziehung hatten, aber irgendwie kommt einem das schon komisch vor... War Sie vielleicht in irgendwelchen kriminellen Geschichten verwickelt und er versucht sie zu decken. Und sie hat ihn so im Wickel das der Idiot für sie sogar den Knast statt ungefilteter Luft vorzieht? Oder, er hat so viele dunkle "Gangsterrap"-Geschichten am laufen, macht das natürlich alles nur um sich und seine Eine irgendwie am kauen zu halten, und weiß das ihn irgendjemand verpfiffen hat, das s.e.k. unterwegs ist, und er die Eine noch in Sicherheit bringt, außer Landes schafft oder irgendwie so. Eine ganz andere Theorie ist vielleicht ja auch, weil er schreibt das er nur noch ihr vertraut, das ihn vor Jahren eine Frau auf irgendeinem Weg vielleicht ein Bein gestellt hat, er daraufhin zum Pflegefall wurde und um die hohen Kosten bezahlen zu können ins kriminelle Eck abgerutscht ist, dadurch total vereinsamt nur noch dahinvegetierte, und jetzt vielleicht von einem halboffenen Gemeinschaftsknast träumt in dem er vielleicht seine Zukünftige finden könnte.
Abschließend sei noch angemerkt das jegliches Fehlen sämtlicher Logik in diesem Text teils beabsichtigt ist, teils aber auch nicht zu vermeiden war.
Zum Thema Nichtrauchen: Heute um 21.30h CET sind es genau 9 Tage die ich statt Rauchen mit anderen sinnlosen Dingen verbringe. Den extremen Konsum von Hustenbonbons und Lutschpastillen konnte ich soweit eindämmen. Ersatzdrogen für meine Ersatzdrogen konnte ich noch nicht finden. Vielleicht kennt da jemand was. Tips sind willkommen unter meiner Mailadresse: spam@medienplanetonline.de

23 Oktober 2005

Sechzig Stunden ohne Amoklauf

Ich kann es selbst nicht erklären. Wieso ich immer noch durchhalte. Ständig denke ich: "Du bist gar kein Nichtraucher-Typ. Quäl dich nicht so! Rauch erstmal lecker eine..." Aber irgendwie hab ich es bis hierher geschaft, wo ich letztlich auch irgendwie ein wenig stolz drauf bin. Ok. Ich hab nun nicht die Weltformel erfunden bzw. entdeckt, aber für mich ist das schon irgendwie nicht schlecht. Meist hab ich mich von meinem inneren Schweinehund nur Gassi führen lassen. Jetzt hab ich die Leine! Ich glaube aber mein Schweinehund ist eine Mischung aus Dänischer Dogge und Bullterrier und ich weiß nicht wie lange ich den noch unter Kontrolle hab.

22 Oktober 2005

24+12=36

Jepp. Über 36 Stunden rauche ich jetzt nicht mehr. Mein Konsum an Hustenbonbons ist auf einem neuen Zenit. Ich werde gleich noch mal zum Kaufmann rennen, um fürs Wochenende gut gerüstet zu sein. Auch stelle ich mir öfters die Frage, warum ich grad jetzt mit dem Rauchen aufhören will... Ich weiß keine Antwort, aber ich vertraue meinem Körper... Er weiß bestimmt was richtig ist. Nun, so schlau kann der aber auch nicht sein. Schließlich hat er mich die letzten 17 Jahre rauchen lassen. Was muß das für ein Körper sein, der einen 12jährigen Jungen das Rauchen erlaubt? Aber ich mache ihm keine Vorwürfe. Schließlich hat er mich auch die letzten Jahre mit Gebrechen jeglicher Art in Ruhe gelassen. Und vielleicht ist er jetzt so weitsichtig, grad jetzt mit dem Rauchen aufzuhören, weil er auch nicht genau weiß, was für Umwelteinflüsse noch auf uns zu kommen. Erst heute morgen hab ich einen ausführlichen Bericht über die Vogelgrippe verfolgt. Fazit des Berichts war, das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis der Erreger H5N1 soweit mutiert das er von Mensch zu Mensch übertragbar ist und somit eine Pandemie auslösen kann. Nur zur Information: Eine Pandemie ist im Gegensatz zu einer Epidemie nicht örtlich oder zeitlich begrenzt.

21 Oktober 2005

Vierundzwanzig Stunden Ohne!

24. Mein Blog schimpft sich so. Meine Homepage hat was mit 24 zu tun. Und jetzt das. Seit ungefähr einer halben Stunde bin ich 24 Stunden abstinent. Zumindest was das Rauchen angeht. Es ist nicht grad leicht. Wer das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F. kennt, weiß wovon ich rede. Qualen über Qualen. Ich erwähne nur einmal die "Ich bin total auf Turkey"-Szene. Welch harter Wille dahinter stehen muß, erfährt man in der ersten Zeit fast jede Minute. Etwas zu meinem Ansporn hab ich heut nachmittag in einer Liste gefunden, in der folgenes enthalten war:
  • Bereits nach 20 min Nichtrauchen sinkt der durch das Nikotin verursachte Blutdruck und die Körpertemperatur gleicht sich der den Nichtrauchern an.
  • Nach 8 Stunden Nichtrauchen erhöht sich der Sauerstoffgehalt im Blut und der überhöhte Blutdruck nimmt ab.
  • Nach einem Tag Nichtrauchen arbeiten die Lungen wieder besser, leistungsfähiger und man ist weniger kurzatmig. Auch das Herzinfarktrisiko ist bereits kleiner.
  • Nach zwei Tagen Nichtrauchen kehrt der eingeschränkte Geruchs- und Geschmackssinn wieder.
  • Nach drei Tagen Nichtrauchen ist die Atmung merklich besser. Der Körper befreit sich durch Husten von überflüssigem Schleim in Atemwegen. Körperliche Belastungen fallen schon leichter.
  • Nach drei Monaten Nichtrauchen verbessert sich die Blutzirkulation und die Lungenkapazität kann sich um 30% erhöhen.
  • Nach einem Jahr Nichtrauchen hat sich das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden, halbiert. Im gegensatz dazu ist die Lebenserwartung höher geworden.
  • Nach zehn Jahren Nichtrauchen ist das Lungenkrebsrisiko nur noch doppelt so hoch wie bei Personen, die nie geraucht haben. Im Vergleich zum Raucher, bei dem es 20 mal höher ist.
  • Nach 15 Jahren ist das Herzinfarktrisiko auf normale Werte gesunken, als hätte man nie geraucht.
Ob bei mir weiterhin der Wille, sowie das Durchsetzungsvermögen vorhanden ist, erfährt man hier natürlich aus erster Quelle.

10 Oktober 2005

"Ich sprühs an jede...

Häuserwand, neue Klempner braucht das Land". Die beiden Fotos hab ich heute in Leer gemacht. Mir waren die "Graffitis" schon länger aufgefallen, dachte aber heute, jetzt mach ich mal ein paar Bilder. "Sanitär Erwin Martens ohne Meisterbrief" heißt es im O-Ton. Ob da eine ausgeklügelte Werbekampagne hintersteckt? Frei nach dem Motto, mein Laden läuft schlecht, für Gelbe Seiten und Werbung hab ich kein Geld, aber 3 Euro für ne Spraydose ist noch drin? Kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Ich glaub ja eher, das das ein Kunde des "Meisters" gewesen ist, der bei Rechnungsempfang ganz erstaunt über den hohen Preis war. So eine Meisterstunde ist dann ja auch meist gleich etwas teurer. Und als der Kunde, wie auch immer, zu der Erkenntnis gelang, das der gute Erwin gar keinen Meisterschein besitzt... da kann einem ja auch der Kragen platzen. Folglich ist der erboste Kunde losgegangen und überall in Leer diese "Graffitis" gesprayt, wie die jungen sagen, und wollte somit dem guten Sanitärbetrieb eins, auf gut Deutsch, reinwürgen. Zumindest hat der Kunde es geschafft, das der Erwin jetzt im Internet ist und der brauch sich nicht mehr um teure Werbung kümmern. Das nennt man auch Boomerang-Effekt.

Mein Beitrag zu "Du bist Deutschland"

Wir haben bestimmt schon alle die Werbung gesehen. Ob im Fernsehen oder in Zeitschriften. Die Kampagne "Du bist Deutschland". Die Seite im Netz scheint sehr gut besucht zu sein. Jedesmal dauert es Ewigkeiten bis der Kram geladen ist. Das muß trotz DSL nicht sein finde ich. Die Kampagne finde ich persönlich super. Auch die Gestaltung. Aus dem Grunde hab ich keine Mühen gescheut und das Konzept für andere Länder übertragen. Ein Beispiel habe ich mal eben online gestellt. Wenn das Bild gefällt und noch weitere folgen sollen, schreibt ruhig einen Kommentar, oder auch ne Mail an mich. Natürlich gibt es noch mehr Länder als die Vereinigten Staaten. Ich nehme auch Wünsche entgegen! Also, loslegen und fleißig schreiben!

Schon alt aber hörenswert!

Ein absolutes Muß für chillige Musik wenn es auch etwas mehr Tempo sein darf ist Groove Armada. Ich hab von denen leider nur die "Lovebox"-CD aber die läuft bei mir momentan rauf und runter. Die Biographie von den Jungs gibt es unter laut.de. Ich erspare mir an dieser Stelle sämtliche Rezensionen und verbleibe mit einem guten Rat: Einfach mal reinhören! Ok, für Freunde von slipknot und co. ist das sicherlich nicht so der Bringer, aber dem Rest leg ich die CD aber auch die "Band" mal recht herzlich ans Herz.

07 Oktober 2005

Prepaid mal anders...

Noch schnell tanken und dann eben eine Karte fürs Handy. Das war mein Plan als ich zu Vela nach Moormerland gefahren bin. Tanken wollte ich nachdem ich bei Vela war. Als erstes rein in den Keller und nach den neuesten Computertrends schaun. Hat sich nicht wirklich viel getan. Ich hatte gehofft etwas über den Pentium M in erfahrung zu bringen. Da ja angeblich auch kommene Macs diesen Prozessor einverleibt bekommen. Das sollte es dann auch gewesen sein. Wieder aus der Versenkung des Computerkellers aufgetaucht, machte ich mich auf den Weg zur ultralangen Theke für Tabak-, Zeitungs-, Spielzeug-, Nippes-, und natürlich auch Prepaidwaren. Am Tresen konnte ich dann ein Schild entdecken auf dem stand das es von nun an nur noch im Keller die Karten gäbe. Wieder im Keller angekommen hatte sich natürlich plötzlich auch eine lange Schlange vor der Kasse gebildet, die vorher noch nicht da war. Als ich an der Reihe war und gesagt hatte das ich eine D1 Karte für 15 € haben wollte, fing die Kassiererin an in einem Ordner herumzuwühlen. Sie übergab mir dann einen Zettel (siehe Bild links) und wollte dann das Geld von mir haben. Ich war sehr irritiert. Der Fetzen sah aus als wäre der selbst gedruckt worden. Ich sagte das ich so´ne Karte haben wollte. Du weißt schon, Rubbeln, und so! Tja, sie wusste was ich meinte, meinte darauf hin aber das das mit diesen Dingern auch gut klappen würde. Die laden die Dinger aus dem Internet und drucken die tatsächlich aus. Hmm. Ich ließ mir eine Quittung geben und ging noch schnell tanken und dann ab nach Haus. Als erstes zu Hause angekommen den Zettel zur Hand genommen und probiert. Tatsächlich. Das Guthaben war sofort verfügbar. Also, wer auch etwas zittrig wird bei solch einem kopierten Zettel, keine Panik, es klappt!

Ich hab mitgemacht!

Wie ich blogge?!

Ich hab bei dieser Umfrage mal mitgemacht und muß sagen: Es war sehr umfassend. Aber keine Angst. Es ging trotzdem sehr schnell. Der Fragenkatalog war sehr übersichtlich aufgebaut und ergab auch irgendwie Sinn. Ich freue mich auf das Ergebniss. Ich denke das es für "Blogger" Sinn macht an so einer Umfrage teilzunehmen. Kann also den Klick auf diesen Link nur empfehlen! Soviel für heut. Es grüßt der Olli

30 September 2005

Grüße aus dem Rheinland

Es gibt viel zu sehen im Rheinland. Hier ein Foto von mir und meiner Mutter und Schwester in Siegburg. Was ich mit meiner Familie bei meiner Schwester in Bonn erlebt hab schreib ich natürlich noch. Unter siegburg.de kann man sich über den hübschen Ort informieren. Morgen geht es allerhöchster Wahrscheinlichkeit nach Bonn. Ich werd da erstmal den gravis-Laden unsicher machen. Den iPod nano muß man glaub ich einfach in natura gesehen haben. Alles weitere morgen...
p.s. TV-Movie hat in der aktuellen Ausgabe eine DVD beiliegen. Es handelt sich um den Film "Ich, beide und Sie". Wollte nur sagen das der sich wirklich lohnt.

25 September 2005

Geburtstag und andere Festigkeiten

Dass Geburtstagsfeiern nicht immer langweilig sein müssen zeigte heute der 46. Geburtstag der Mutter meines Kollegen. Es gab eine „strickte“ Teilung der Gäste. Familie und Verwandte nahmen in der guten Stube platz. Kinder und andere vergnügten sich in der Küche. Der Kuchen war, ich zitiere hier meinen Kollegen, einsame Klasse. Marzipan-Nuss Torte sowie Philadelphia Torte galt es zu vertilgen sowie einen Gugelhupf. Wir haben es natürlich geschafft! Die Stimmung war gut, besonders in der Küche. Mein Kollege hat seit langem wieder eine Lebensabschnittsgefährtin oder in Fachkreisen auch Freundin genannt. Ich habe versucht mich gegen die Versuche der Mutter mich mit Ihrer Tochter zu verkuppeln zu wehren. Meine Augen brannten, da die Nacht vorher sehr kurz war. Denke dass mein Kollege jetzt wohl weniger Alster in unserer Stammkneipe trinken geht. So ist das mit den Frauen. Haben sie erstmal das Herz des Delinquenten erobert, hat der Rest keine Chance mehr. Ist auch nicht so schlimm. Ich gönn ihm das. Mit „das“ meine ich dieses schwebende Gefühl, die Unnahbarkeit gegenüber anderen, die Sonne die trotz grauen Wolken und schweren Regen für einen zu scheinen scheint… Das ganze „Verliebtsein“ halt. Ich denke es tut jedem gut, weiß aber auch das dieses Gefühl bei beiden nicht ewig anhält. Wenn nach 2 oder 3 Jahren die Luft raus sein sollte und einer die Verbindung trennt, ist es für den anderen natürlich immer schwer. Es braucht dann bestimmt immer 6 oder 12 oder 36 Monate bis man das verkraftet hat (je nach Qualität der Ex). Soll jetzt aber alles nicht frauenfeindlich klingen. Vielleicht gehört es ja zu einer Wunschvorstellung, aber ich meine das ich irgendwann im Supermarkt an der Kasse stehe, mir irgendetwas herunterfällt, ich mich bücke, und da steht –SIE- dann. Ein Funke, ein Blitz, und es ist um uns beide geschehen. Vielleicht kann man über solch eine Geschichte hier ja mal lesen. Bis bald. Oliver.

Schützenverein - Schießen lernen, Freunde treffen!

Die Frage die mich schon lange gequält hat war, warum so viele Leute in Schützenvereinen ihre Zeit verbringen und was die da eigentlich machen. Der Schützenverein Weener hat Samstag ein Fest zelebriert das auf den ersten Blick wie ein normales Dorffest aussah. Ich hab mir dann sagen lassen, das das immer so ist, wenn das Königshaus gewechselt wird. Huih, Könige! Nach langer Rede, in der eigentlich jeder der anwesenden Schützenvereine lobend erwähnt worden ist, wurde dann das alte durch ein neues Königshaus ersetzt. Ehrlich, ich hab da noch nie beigewohnt. Die Party, ein typisches Zelt-Sauf-Gelage, war in vollem Gange. Noch ein paar Euros im Autoscooter gelassen und dann dachte ich, jetzt wird’s aber auch Zeit. Ab nach Haus. Noch ein kleines Alster in meiner Stammkneipe und dann von den Wiederholungen der Wiederholungen im Fernsehen noch etwas berieseln lassen. Timer auf 15 min., Licht aus und Augen zu. Morgen (Heute) ist auch noch ein Tag.

24 September 2005

Entwurf für eine Clubzeitschrift

Erstmal das Logo wollt ich schon mal online stellen. Nur um zu sehen ob das mit dem Blogger klappt. Ich bin der Meinung das einer der größten Computerclubs in Deutschland auch eine Zeitschrift, ein Magazin braucht. Ein Organ halt, um sich mitzuteilen. Werde gleich zum Club fahren und ihnen die Entwürfe unter die Nase halten. Vielleicht wird dann ja ein Magazin ins Leben gerufen. Würde mich persönlich freuen. Bis bald, euer Oliver

Über mich

Mein Bild
über mich gibt es nicht viel zu sagen. bin exzentrisch, introvertiert und hab trotzdem spaß am leben. die meisten menschen kommen mit mir nicht zurecht, aber der rest liebt mich abgöttisch.